Punto Panoramico di Talana

Tag 7, Mittwoch, 09.09.2026: Heute bin ich etwas früher unterwegs, um 0830Uhr hat es angenehmen 24° und ich bin in Richtung Osten unterwegs. Meine Strecke führt mich hauptsächlich über Nebenstrassen, da hat es kaum Verkehr, aber leider kann es durchaus vorkommen, dass an den dümmsten Stellen Kies oder Sand liegt und das teilweise nicht zu knapp. Somit reduziere ich meine Marschgeschwindigkeit, geniesse die Gegend und bin allzeit bereit dem «Dreck» auszuweichen.

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Sardegna Radiotelescopio

Tag 5, Montag, 07.09.2026: Die heutige Tour führt mich zum «Sardegna Radiotelescopio» welches an der SP25 etwas westlich von «Sant Andrea Frius» liegt. Die Anfahrt über Busachi, Samugheo, Isili und Senorbi ist recht unspektakulär. Ganz im Gegensatz zum Radioteleskop, welches mit einer Durchmesser von 64m doch recht imposant ist.

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Capo Caccia

Tag 3, Samstag, 05.09.2026: Heute geht’s in den Nordwesten, genauer gesagt zum «Capo Caggia». Wenn man schon einige male auf Sardinien zum Töfffahren war, sind die Ortschafen in denen ich vorbeikomme, nicht unbekannt. Von Abbasanta bis nach Santu Lussurgiu ist die Strecke eine grosse Eben und somit recht unspektakulär. Danach folg aber ein Hügelzug, mit tollen Kurven bis nach Cuglieri.

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Unerwartetes Abenteuer

Tag 2, Freitag, 04.09.2026: Tagwach um ca. 7 Uhr. Als erstes werfe ich einen Blick aus dem Fenster, es erwartet mich perfektes Wetter, blauer Himmel und Sonnenschein. Ich packe meine Sachen zusammen, schäle mich in meine Töffklamotten und verlasse meine Kabine.

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Schon langem mal wieder fällig – Auf nach Sardinien

Tag 1, Donnerstag, 03.09.2026: Noch einen Milchkafi und dann geht’s kurz nach 8 Uhr los. Als so Quasimotto für die Route nach Genua, halte ich mich ein wenig an die «Grand Tour of Switzerland». Heisst, als erstes steuere ich die Schwägalp an, dort steht das erste «Schild der Grand Tour (Säntis). Auf dem Weg dorthin, habe ich bereits eine erste Überraschung, kurz vor Urnäsch ist ein Heissluftballon gelandet. Schon noch ein riesending so ein Ballon!

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Fini

Tag 13, Freitag, 26.06.2026: Zum Start unserer letzten Etappe verlassen wir Charmey und ganz offensichtlich muss danach auch gleich der Röstigraben liegen, denn bereits die nächste Ortstafel ist mit «Im Fang» auf Deutsch angeschrieben. Und wir mussten feststellen, dass wir mit unserem leicht eingerosteten Schulfranzösisch die letzten 2 Wochen doch ganz gut zurechtkamen.

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Auch auf der letzten Etappe sollte es an Col’s respektive an Pässen nicht mangeln, bei weitem nicht mehr so spektakulär wir zu Beginn unserer Reise aber dennoch! Als erstes fahren wir den Jaunpass (1’508m) hoch, welcher das freiburgische Greyerzerland mit dem Berner Simmental verbindet. Am Fusse des Jaunpasses kommen wir auch wieder auf ein Stückstrecke, welches wir am ersten Tag befahren haben. Unsere Route führt uns dann aber in Richtung Thun, durchs südliche Emmental und über den Schallenberg (1’168m) ins Entlebuch (UNESCO Biospäre Entlebuch). Dieses verlassen wir über den Glaubenbielen (1’611m), welcher eine sehenswerte Aussicht auf den Sarnersee bietet. Sie Strässchen sind eher schmal, an einem Werktag dafür aber so gut wie verkehrsfrei. Die Temperaturen sind mit rund 32° auch eher auf der angenehmen Seite. In Beckenried ist die Überfahrt über den Vierwaldstättersee nach Gersau geplant und da wir etwas früh dran sind, kehren wir im Restaurant ein, welches gleich neben dem Fähranlieger liegt und füllen unsere Flüssigkeitsspeicher auf. Die bitte um eine kalte Flasche Wasser wird sogar mit Eiswürfeln ergänzt, was uns sehr freut. Auf der Fähre treffen wir dann noch ein Pärchen aus Ohio, welches mit ihren eigenen mitgebrachten GS auf Europatour sind.

Wir überqueren den Seedamm und mit dem Ricken (800m) und der Wasserfluh (843m) folgen auch schon die letzten beiden «Pässe» und die letzten engen Kehren auf unserer Tour.

Wir kommen nach 13 Tagen Reise, 12 Fahrtagen und 3’881km (ca. 323km/Tag) wohlbehalten und mit vielen Erinnerungen und Eindrücken wieder zuhause an.

Tagesetappe: 272km
Total: 3’881km

Au revoir, la France

Tag 12, Donnerstag, 25.06.2026: Abermals beginnt der Tag mit unserer Routine, wir kaufen diesmal ganz ohne Übermut ein Sixpack «eau naturelle», zu den noch vorhandenen 2 Flaschen. Und wie es scheint, haben wir grad die Rushhour im Aldi von Villars-les-Dombes erwischt. Wir stehen an der Kasse in voller Montur ca. 10 Minuten an. Zum Glück ist der Laden klimatisiert.

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Dann können wir endlich losfahren. Im Saonetal ist es rein von der Aussicht her eher eintönig, darum gibt es heute auch kaum Fotos. Von der Route her ist es trotz allem interessant und abwechslungsreich. Stecken mit langen, geraden und dann wieder mit kurvigen Passagen über Hügel, wechseln sich ab. Nach der morgendlichen Kafipause wird die Landschaft hügeliger und wir fahren über den Col de Landoz-Neuve (1’260m). Bei der Abfahrt entdecken wir am Wegesrand einen Stein mit der Aufschrift «VAUD» und stellen fest, wir sind wieder in der Schweiz angekommen. Am Lac de Joux vorbei, fahren wir den Col du Mollendruz (1’184m) hoch und kurz danach ist es Zeit für die Mittagspause. Wir verköstigen uns mit einem Baguette und noch vorhandener Saucisson (Variante Roquefort). Die Route führt uns am Rande des Greyerzerlandes vorbei und am Fusse des Jaunpasses in Charmey schlagen wir unser Nachtlager auf.

Den Sixpack Wasser haben wir trotz der erträglichen Temperaturen von durchschnittlichen ca. 32° aufgebraucht, und die 2 überzähligen Flaschen stellen wir für Morgen in den Kühlschrank.

Tagesetappe: 299km
Total: 3’609km

Gorges du Tarn

Tag 11, Mittwoch, 24.06.2026: Nach unseren allmorgendlichen Erledigungen starten wir bei angenehmen, fast frösteligen 21° unsere Tour.

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Es geht gleich los mit den Gorges du Tarn, einer weiteren, imposanten Schlucht. Dieser folgen wir aber nur einige Kilometer, um dann in uns bekannten Spitzkehren eine steile Felswand zu überwinden. Zwischendurch machen wir Halt bei einem Aussichtspunkt und da ist die Felswand, welche von dort noch weiter hochragt, so dermassen imposant, das einem fast schwindlig wird! Auch der Blick zurück durchs Tal ist ebenso gewaltig. Wir fahren weiter und erreichen eine Hochebene mit einer Strasse, welche über mehr als 5km schnurgerade aus verläuft, nicht die kleinste Kurve!

Beim Schreiben des Blogs, stellen wir fest, dass wir nur ca. ¼ des Gorge gefahren sind und da dieser in einem Bogen verläuft, uns das Navi infolge «kürzere Stecke» über eben diese Hochebene geführt hat. Wir sind ein wenig enttäuscht. Über den Col de la Pierre Plantée (1’264m) hinweg schlängelt sich die Route durchs Gelände und führt uns am «Viaduct de Chapeauroux» vorbei. Dieses kann man von der Strasse aus, welche sich einen Hang hochwindet, sehr gut besichtigen. Das Viadukt wurde in den 1860er Jahren erbaut, um die Gegend besser zu erschliessen und Paris mit Marseille zu verbinden.

Unser Weg führt uns so langsam in Richtung Lyon. Und anstatt die Stadt in gebührendem Abstand zu umfahren, zieht es uns magisch an. Als wir unseren Irrtum bemerkten, endete die vermeintliche Stadtautobahn mitten in der Stadt und wir wühlen uns der Rhone entlang, 3-4 spurig und sehr heiss! Sehenswert allemal, aber diverse Versuche Lyon zu entkommen, schlagen fehl! Doch plötzlich entdecken wir den rettenden Wegweiser «GENÉVE» und wir halten, komme was wolle, darauf zu!

Nach einer gefühlten Ewigkeit entkommen wir dem Griff Lyon’s und finden nordnordöstlich in «Villars-les-Dombes» eine tolle Unterkunft auf einem Bauernhof. Die Besitzer sind äusserst zuvorkommend und kredenzen uns eine eisgekühlte Flasche Wasser und dann gleich noch eine Zweite! Wir beziehen das Zimmer, sehr nett eingerichtet. Gutshofmässig elegant (Antiquitäten) und überall stehen, liegen, hängen irgendwelche Entenfiguren oder Bilder von Enten. Auf die Frage, wie viele Enten sie habe, meinte die Besitzerin: «etwas über 4’000». Über dieser Anzahl waren wir dann doch ziemlich sprachlos.

Zum Znacht wird uns der lokale Italiener (Pizzéria La Toscane) empfohlen und wir bekommen den besten, bisher verköstigten Pulpo! Generell, nicht nur in Frankreich!

Erholt und gestärkt fahren wir retour zur Unterkunft und springen in den Pool. Die Wetterstimmung wirkt beinahe bedrohlich und schon nach ein paar Minuten beginnt es zu regnen und wir flüchten auf unser Zimmer.

Tagesetappe: 440km
Total: 3’310km