Fjorde – Fjorde – Fjorde!

Donnerstag, 04.07.2024 – Von Molde bis Folva (352km)
Heute ist der Tag der Fjorde (und Brücken, Tunnels, Fähren und Pässe)! Quiz: Als was werden Crèmeschnitten in Norwegen angeboten?

Wir verlassen Molde um 09:00 Uhr in Richtung Fannefjord, den wir im Tunnel unterqueren: Es geht in einer eleganten Kurve steil nach unten bis an den tiefsten Punkt (unter dem Meer), und dann in einer ebenso eleganten Kurve wieder steil nach oben. Man darf einfach nicht an das Wasser denken…

Auf der anderen Seite ist die Insel Bolsøya, die mit einer hohen, elegant geschwungenen Brücke mit dem Festland verbunden ist. Auf der Südseite geht der Langfjord nach Osten, den wir umrunden, bis wir hinten im Romsdalfjord nach Andalsnes kommen. Wir folgen dem Fjord weiter, überqueren den Eingang des Tresfjord auf einer wieder eleganten Brücke. Rund 100km weiter überqueren wird einen Seitenarm des Geirangerfjords zwischen Linge und Eidsdal mit einer Fähre, und dann geht’s durch ein Gebirgstal nach Geiranger. Das Geirangel der Touristen an den Aussichtspunkten ist enorm, und im Fjord liegen die Kreuzfahrschiffe, Riesenkähne. Nicht nur die Strasse nach Geiranger hinunter, noch viel mehr diejenige auf der andern Seite wieder hinauf, zuerst bis zum Flydalsjuvet Ausichtspunkt, und dann noch weiter bis zum Dalsnibba Viewpoint, der auf 1500m liegt und einen Blick hinunter in den Geirangerfjord wie aus dem Flugzeug erlaubt, ist einfach spektakulär. Es ist eisig kalt, und es liegt noch viel Schnee. Der Schluss der Tagesetappe führt das Breiddal nach Osten, und dann durch eine ganze Reihe Tunnels steil hinunter, fast bis zum Oppstrynsvatn, wo wir auf einem Campingplatz ein mönder Hyttlein gebucht haben. Es fallen hier einige Regentropfen, sonst war der Tag heiter.

Ihr werdet fragen , weshalb wir den „klassischen“ Weg via den Trollstieg nicht genommen haben. Nun, die Strasse dort ist wegen einer Erdrutsches gesperrt, und zwar für den ganzen Rest des Jahres. Die Strecke die wir anstatt dessen genommen haben, ist mindestens so spektakulär, wenn nicht sogar mehr.

Crèmeschnitten werden in Norwegen, wie auch in andern Ländern, „Napoleon“ pastries genannt (https://en.wikipedia.org/wiki/Mille-feuille). In Ørskog machten wir Bekanntschaft mit einem extragalaktisch anmutenden grünen Smoothie…

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