Höchster Alpenpass

Tag 3, Dienstag, 16.06.2026: Wir sind im Rhythmus angekommen, wir starten den Tag mit dem Einkauf unseres Zmittags, ein Rusticobaguette, eine geräuchte Wurst und zwei Äpfel.

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Gleich als erstes geht die Route auf den Col de l’Iseran (2’764m) er ist der höchste befahrbare Pass der Alpen und die Strasse hinauf ist superb. Allerdings haben wir wesentlich mehr Schnee erwartet, da er erst letzten Freitag geöffnet wurde. Aber wir haben die Vermutung, dass es nicht wegen dem Schnee war, sondern noch einige Reparaturen erforderlich waren.

Im Tal unten angekommen (ca 1’350m) machen wir einen Abstecher zum Fort Victor Emmanuel (Aussois) und besichtigen dieses. Errichtet wurde es 1818 zum Schutze des Königreiches Sardiniens.

Wir weichen etwas von der Route de Grandes Alpes ab und gönnen uns die Schnürsenkel von Monvernier (Lacets de Montvernier). Die Serpentinen gehen in noch nicht gesehenen engsten Kurven den Berg hinauf, an ein Kreuzen mit einem Auto ist nicht zu denken! Wir sind uns auch nicht sicher ob Autos überhaupt die Strasse befahren dürfen. Oben angekommen ist es Zeit für ein Mittagspäusli und wir finden am Wegesrand ein Tischchen mit super Aussicht.

Auf dem Weg zum Col de Galibier überqueren wir noch den Col du Telegraph (1’566m) und schliesslich den Col de Galibier (2’642m) und zugleich die Grenze zwischen den Departements Savoie und Hautes Alpes. Die Strassen sind eher schmal aber in einem guten Zustand. Der Verkehr ist erfreulich gering und es macht extrem Spass, hier zu fahren. Oben auf den Pässen sammeln sich die Motorräder und auch viele Velos. Diese fiebern ihren Idolen der Tour de France nach, welche regelmässig auf diesen Col’s zu Gast sind! Wir haben den grössten Respekt vor ihnen, sich diesen Pässen zu stellen!

Zum Abschluss überqueren wir noch den Col d’Izoard (2’360m) und kommen an unserem Zielort in Sainte Marie an. Die Hotels suchen wir uns üblicherweise beim Nachmittagskafi aus.

Tagesetappe: 278km
Total: 975km