Tag 19. Donnerstag, 11.09.2025: Wir sind so richtig im Rhythmus, um 0700 klingelt der Wecker!
Aufstehen und unter die Dusche, dann in die «feinen» Kleider und ab zum Frühstück. Es ist, respektive war die letzten 3 Wochen immer eine Überraschung, was denn so im Angebot ist. Eines können wir mit Bestimmtheit sagen, das Brot hier in Frankreich, also das Vollkornbaguette ist wirklich lecker und kein Vergleich mit den Brötchen in Schottland beziehungsweise in England. Nach dem Frühstück heisst es raus aus den «feinen» Kleidern und alles zusammenpacken, dann ab in die Töffhudlen und raus zu den Maschinen und alles in die dafür vorgesehenen Köfferchen und Boxen verstauen. Dann geht’s los!
Heute zieht es uns zuerst in Richtung Südosten nach Verdun. Wir haben spontan gedacht, wenn wir schon in dieser Gegend sind, möchten wir auch was von der Geschichte hier erfahren und besuchen das «Mémorial de Verdun» Es ist unglaublich, was hier in der Gegend während des 1. Weltkrieges (1914 – 1918) abgegangen ist. Vom Februar bis Dezember 1916 fand die «Schlacht um Verdun» statt. Während dieser gab es ca 1 Million Opfer und es wurden ca 60 Million Granaten gegenseitig aufeinander geschossen. Die Tragödie uns das Leid ist nicht nachzuvollziehen! Auf der Fahrt durch die Gegend kommen wir immer wieder an Friedhöfen vorbei, einer grösser als der andere. Es beeindruckt und bedrückt zugleich. Wir verlassen die Gegend und fahren bei blauem Himmel mit einigen weissen Wolken direkt auf die eine dunkle Wolkenfront zu, die eindeutig nach Regen aussieht. Aber wir haben Glück, unser Weg führt immer nur knapp in die Richtung und wir bleiben trocken. Am Fusse der Vogesen organisieren wir uns eine Unterkunft mit Restaurant, aber das Restaurant hat zu! Also machen wir uns auf runter in’s Dorf, aber auch dort ist die Kulinarik nicht besonders, alles hat zu, ausser der Dönerladen und die Pizzeria. Wir entscheiden uns für italienisch.