Durch Frankreich

Tag 2, Montag, 25.08.2025: Nach dem Frühstück machen wir uns gestärkt auf den Weg in Richtung Chablis. Kurz vor der Ortschaft merkt man, dass es sich hier um eine Weinregion handelt.

Die Hügel, so weit das Auge reicht, sind mit Reben bedeck und überall heisst es Domaine so und Vins anders. Wir machen aber halt vor dem Winzerei Simonet, da unser Vater diesen Winzer in seiner Jugend kennengelernt hat. Wir stellen vor dem Haus ein Foto von unserer Mutter nach, welches vermutlich irgendwann in den 1950er oder 60er entstanden ist. Zufälligerweise kommt jemand aus dem Haus, welches sich als die Tocher eben dieses Monsieurs Simonet herausstellt. Wir kommen etwas ins Gespräch.

Bei Sonnenschein und knappen 30 Grad machen wir uns weiter auf unserem Weg, welcher uns hauptsächlich durch eine landwirtschaftlich geprägte Gegend führt. Entlang von Mais- und Weizenfeldern sticht uns plötzlich ein ganz seltsamer Duft in die Nase und wir werfen einen genaueren Blick auf das, was da wächst. Hanf! ein Riesenfeld mit Hanfpflanzen – wir nicken anerkennend und fahren weiter. Alsbald erreichen wir das Städtchen namens Sées und wir finden, dass dies doch eine passende Gelegenheit wäre, um eine Übernachtungsgelegenheit zu suchen. Wir werden im Hotel La Dauphin fündig. Sehr freundlich wird uns die Garage für die Unterbringung unserer Motorräder angeboten. Auf der Suche nach einem Abendessen merken wir schnell, dass dieses Städtchen trotz riesiger Kirche nur gut 4000 Einwohner hat und die Kulinarik sehr stark eingeschränkt ist. Dennoch finden wir etwas und gehen anschliessend zufrieden ins Bett.